#14 Wer ist Suizid gefährdet?

 

 

 

Suizid - Tod - Abschied nehmen ...

 

 

 

Vielleicht wirst du jetzt sofort die Email schließen, wegklicken, was auch immer ...

 

 

 

... und verpasst vielleicht eine Chance.

 

 

 

Ich weiß, das sind keine angenehmen Themen. Gerade wir Menschen von der westlichen Welt sind dazu geneigt, Unangenehmes zu ignorieren, so tun als würde es uns nichts angehen.

 

 

 

Vor allem wenn es um das Thema Tod geht.Viele Menschen leben so, als wenn es den Tod nicht geben würde...

 

 

 

... sie ewig leben würden ...

 

 

 

was auf der geistigen Ebene auch stimmt!

 

Unsere Seele lebt ewig - nur die äußerliche Hülle - unser Körper ist endlich, sterblich.

 

 

 

Dazu gibt es ein tolles Buch von Dr. Elisabeth Kübler-Ross, einer schweizer Ärztin,

 

 

 

"Über den Tod und das Leben danach!

 

 

 

Hier einige Zitate:

 

"Ich glaube, es ist jetzt Zeit, daß die Leute wissen,

 

daß der Tod gar nicht existiert,

 

wenigstens nicht so,

 

wie wir uns das vorstellen."

 

 

 

"Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten 

 

aus dem physichen Körper,

 

und zwar in gleicher Weise,

 

wie ein Schmetterling

 

aus seinem Kokon heraustritt.!

 

 

 

"Sterben ist nur ein 

 

Umziehen in ein

 

schöneres Haus."

 

 

 

 

 

Doch mir geht es hier in diesem Newsletter nicht vordergründig um den Tod.

 

Ich möchte dir die Angst vor dem Tod nehmen, dich für dieses Thema sensibilisieren, achtsamer machen.

 

 

 

Dir vor Augen führen: wir haben ja die Fülle des Lebens vor uns,

 

können uns täglich neu entscheiden, für was und wie wir leben wollen.

 

 

 

 

Ich bin der Meinung, je mehr ich mich mit dem Thema Tod auseinandersetze,

 

informiere, desto mehr Spass kann ich im Leben haben, weil das dann geklärt ist.

 

 

 

Andernfalls, wenn ich das NICHT tue, sterbe ich vielleicht mein ganzes Leben

 

lang viele kleine "tausende Tode"... und das ist eine Qual, ein Leiden ohne Ende ...

 

 

 

Ich habe mich gefragt, wie kann ich dich zu diesem Thema am besten unter-stützen und kam zu dem Entschluss, dass Aufklärung u. a. eine der besten Möglichkeiten ist.

 

 

 

Zunächst stellt sich mir die Frage:

 

 

 

Wer ist überhaupt besonders suizidgefährdet,welche Personen sind davon am meisten betroffen?

 

 

 

Denn je mehr du darüber Bescheid weißt, wann eine Person suizidgefährdet ist,

 

desto früher kannst du es erkennen - und vielleicht noch entscheidend reagieren,

 

eingreifen, informieren - und Fachleute hinzuziehen.

 

 

 

Und so vielleicht noch das Leben von einer dir bekannten Person "gerettet" werden oder sogar dein eigenes ...

 

 

 

Das sind in erster Linie

 

 

 

- Depressive

 

- Suchtkranke

 

- Schizophrenie-Erkrankte

 

- chronische körperliche kranke Personen

 

- alte und vereinsamte Menschen

 

- Personen mit belastenden Lebensereignissen

 

- Personen mit Suizidankündigungen

 

- Personen, die bereits einen Suizidversuch in ihrer Lebensgeschichte aufweisen

 

 

 

 

 

Eine Person mit z. B. schweren Depressionen sieht meist keinen Ausweg mehr,

 

weiß oft nicht, dass Depressionen therapiert werden können, auch ohne Medikamente.

 

 

 

Oder wenn schon Medikamente gegeben werden, könnne sie im Lauf eine fundierten Therapie wieder reduziert, bzw. ausgeschlichen werden. Doch das geht nicht von heute auf morgen und braucht kontiunierliches Vorgehen, auch in Absprache mit dem Arzt deines Vertrauens.

 

 

 

Hier benötigt es auch Aufklärung und Unterstützung und notfalls muss die betreffende Person vor sich selbst geschützt werden.

 

 

 

D. h. in eine beschützende Einrichtung gebracht werden, um dort 24 Stunden,

 

rund um die Uhr bewacht zu werden. Wenn nötig auch mit polizeilicher Unterstützung.

 

 

 

 

Das ist im Grunde nichts schlimmes, schützt es doch in erster Linie das Leben des Betroffenen.

 

 

 

Hier einige Beispiele für Suizidraten (pro 100.000 Einwohner) aus verschiedenen

 

europäischen Ländern:

 

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Land                    Rate

 

Ungarn                39,1

 

Estland                35,2

 

Slowenien            35,0

 

Finnland              31,6

 

Belgien                25,7

 

Österreich            23,3

 

Frankreich            23,1

 

Serbien & 

 

Montenegro          23,0

 

Schweiz               22,9

 

Dänemark            16,7

 

Irland                  16,4

 

Schweden            16,3

 

Deutschland         15,9

 

Norwegen            15,3

 

Niederlande          15,2

 

England                 8,7

 

Italien                   6,8    

 

 

 

Für die Suizidversuchsraten gibt es, von Ausnahmen abgesehen, keine

 

umfangreichen amtlichen Statistiken. Man geht davon aus, dass sie 

 

größenordnungsmäßig etwa 100-mal so hoch ist wie die Suizidrate.

 

 

 

Man muss jedoch auch hier von einer hohen Dunkelziffer ausgehen, da häufig die suizidalen Hindergründe einer Selbstschädigung verschleiert werden.

 

 

 

 

Hier findest du einen Fragenkatalog zur Abschätzung der Suizidalität:

 

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Je mehr Fragen im Sinne der angegebenen Antwort beantwortet werden, desto höher muss das Suizidrisiko eingeschätzt werden

 

 

 

1. Haben Sie in letzter Zeit daran denken müssen, sich das Leben zu nehmen?   

 

2. Häufig?   

 

3. Haben Sie auch daran denken müssen, ohne es zu wollen? 

 

    Haben sich Selbstmordgedanken aufgedrängt?   

 

4. Haben Sie konkrete Gedanken, wie Sie es machen würden?   

 

5. Haben Sie Vorbereitungen getroffen?   

 

6. Haben Sie schon zu jemanden über Ihre Selbstmordgedanken gesprochen?

 

7. Haben Sie einmal einen Selbstmordversuch unternommen?    

 

8. Hat sich in Ihrer Familie oder Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis schon

    Leben genommen?   
9. Halten Sie die Situation für aussichts- und hoffnungslos?   

 

10. Fällt es Ihnen schwer, an etwas anderes als an Ihre Probleme zu denken? 

 

 

11. Haben Sie in letzter Zeit weniger Kontakte zu Ihren Verwandten, Bekannten

      und Freunden?

 

12. Haben Sie noch Interesse daran, was in Ihrem Beruf und in Ihrer Umgebung

 

      vorgeht? Interessieren Sie sich noch für Ihre Hobbys?   

 

13. Haben Sie jemanden, mit dem Sie offen und vertraulich über Ihre Probleme  

 

      sprechen können?   

 

14. Wohnen Sie in einer Wohnung, in einer Wohngemeinschaft mit

 

      Familiemitgliedern oder Bekannten?   

 

15. Fühlen Sie sich unter starken familiären oder beruflichen Verpflichtungen  

 

      stehend?   

 

16. Fühlen Sie sich in einer religiösen bzw. weltanschaulichen Gemeinschaft

 

      verwurzelt?   

 

 

 

 

MERKE:

 

Suizidale Personen zeigen nicht immer Verzweiflung und Unruhe. Manchmal kann der Eintritt plötzlicher Ruhe oder sogar friedvoller Gelöstheit nach vorheriger Verzweiflung und Unruhe ("Ruhe vor dem Sturm") sogar besonders alarmierend dafür sein, dass jetzt offensichtlich der Suizidplan ganz fest steht und der Patient mit seinem Leben abgeschlossen hat.

 

 

 

Beispiel: Ex-Fußball-Nationaltorhüter Robert Enke hatte Depressionen und Selbstmord begangen. Der Schein hatte getrügt: Kurz vor seinem Tod hatte er seine Liebsten in Sicherheit gewiegt ... soquasi "Die Ruhe vor dem Sturm" vorgelebt...

 

 

 

Bei entsprechender Information & Aufklärung hätten die Angehörigen damals die Chance gehabt, anders darauf zu reagieren.

 

Die sog. "Ruhe vor dem Sturm" als besonderes Warnzeichen erkennen können und vielleicht noch Maßnahmen ergreifen können um Robert Enke am Selbstmord zu hindern.

 

 

 

 

Dafür hast du jetzt die Chance,

 

dass du in solch einem Fall gerüstet wärst, weil informiert bist

 

und dich durch die scheinbare "Ruhe vor dem Sturm", die eine betreffende Person vorgibt, nicht einlullen ließest!

 

 

 

 

Suizidgefährdet sind alle Personen

 

- nach einem Suizidversuch

 

- mit Suizidphantasien und Suizidankündigungen

 

 

 

 

Falls du Menschen kennst, die davon betroffen sind oder du selber Hilfe benötigst, kannst du dich gerne jederzeit vertrauensvoll an mich wenden.

 

Ich habe Menschen in solchen Situationen liebevoll begleitet, unterstützt

 

und transformiert, durch bewährte Therapien seit 14 Jahren.

 

 

 

Und sie leben heute noch - glücklich & zufrieden!

 

 

 

 

Das soll dich ermutigen, aus der sog. "Scham + Schuld-Ecke" hervorzutreten.

 

Es gibt für alles eine Lösung. Auch wenn du das im Moment (noch) nicht sehen kannst. Es gibt im wahrsten Sinne des Wortes immer

 

 

 

ein Licht am Ende des Tunnels ...

 

 

 

In diesem Sinne möchte ich für dich das "Licht" sein, an dem du dich orientieren kannst. Der Leuchtturm mitten im Sturm ...

 

 

 

Oder, dass dir vielleicht zur rechten Zeit ein Licht aufgehen möge!

 

 

 

Ich bin für  D I C H  da!